Verkehrspsychologische Praxis in Wesel

MPU-Vorbereitung

​Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU)

Werden von behördlicher Seite Eignungszweifel wegen zu vieler Punkte beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg oder Auffälligkeiten im Zusammenhang mit Drogen- oder Alkoholkonsum ausgesprochen, muss innerhalb einer vorgegebenen Frist eine positive Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) vorgelegt werden. Im Falle einer positiven MPU handelt es sich um eine Begutachtung, bei der relevante Kriterien – so genannte Beurteilungskriterien – erfüllt sein müssen, um zu einem positiven Ergebnis zu gelangen.

Eine qualifizierte Vorbereitung auf diese Untersuchung erhöht die Chancen, die vom Straßenverkehrsamt formulierten Zweifel auszuräumen. Die Gutachtenerstellung erfolgt nach einheitlichen Grundsätzen, sodass eine systematische Vorbereitung möglich ist. Dazu gehören die Bildung diagnostischer Hypothesen und die Einordnung von Veränderungsprozessen. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Motivation, Übertragung alternativer Verhaltensstrategien von einer theoretischen zu einer praktischen Handlungsebene und Stabilität des (neuen) Verhaltens.

Führerscheinentzug wegen Alkohol, Drogen oder Medikamenten – Was tun?

Wenn Ihnen auf Grund von Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenkonsums die Fahrerlaubnis entzogen wurde, können Sie häufig erst nach einer festgelegten Sperrfrist die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis beantragen. Die Fahrerlaubnis erhalten Sie nur dann zurück, wenn Ihre Eignung zum Führen eines Fahrzeugs nachgewiesen ist. Die Führerscheinstelle fordert deshalb ein MPU-Gutachten ein.

Häufig ist im Rahmen der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) ein Abstinenznachweis erforderlich. Über einen bestimmten Zeitraum hinweg müssen Sie dann durch regelmäßige Tests nachweisen, dass Sie keine/n Alkohol, Drogen oder Medikamente konsumieren.

Deshalb ist es ratsam, dass Sie frühzeitig Kontakt zur Diplom-Psychologin Claudia Happe aufnehmen: am besten zeitnah nach dem Delikt! So können frühzeitig mögliche Vorgehensweisen für Ihren individuellen Fall besprochen und geplant werden. Wenn Sie zu lange warten, verstreicht wertvolle Zeit – und dadurch verlängert sich eventuell der Zeitraum, bis Sie Ihren Führerschein wieder zurückerhalten können. Nutzen Sie schon die Sperrfrist, um sich – professionell begleitet – gezielt auf die MPU vorzubereiten und gegebenenfalls notwendige Abstinenznachweise einzuholen.

Verkehrspsychologie

Dipl.-Psych. Claudia Happe

Fachpsychologin für Verkehrspsychologie BDP
Psychologische Psychotherapeutin (VT)

Hohe Straße 18, 46483 Wesel, Tel: 0281/23211

Die verkehrspsychologische Praxis liegt in der Innenstadt von Wesel, direkt in der Fußgängerzone und nicht weit vom Berliner Tor entfernt. Die hellen und ansprechenden Räumlichkeiten sind auch vom Hauptbahnhof schnell zu Fuß erreichbar.

Die telefonischen Sprechzeiten sind dienstags und donnerstags zwischen 09:30 Uhr und 11:30 Uhr.
Terminvereinbarungen erfolgen in individueller Abstimmung.